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WC-Problem auf dem „Kleinen Markt“ lösen!

Endlich WC-Problem auf dem „Kleinen Markt“ lösen!

Der Tourismus in Essen gehört zu den Wachstumsbranchen der Ruhrmetropole mit allen positiven und negativen Begleiterscheinungen. Zu den negativen stadtweiten Begleiterscheinungen gehören seit je her die fehlenden Toiletten. Besonders krass ist die Situation in dem Vorzeigestadtteil Margarethenhöhe, der pro Jahr von tausenden Touristen besucht wird. Um das Problem zur Nutzung der WC-Anlage auf dem Kleinen Markt der Margarethenhöhe erneut anzugehen, trafen sich der Bezirksbürgermeister Klaus Persch (SPD) und der Fraktionsvorsitzende der SPD in der BV III, Günther Schröder, am 29.07.2015 auf dem Marktplatz zu einem intensiven Austausch.

„Es ist bedauerlich, dass sich der Rat hinter einem Beschluss von Dezember 1993 versteckt, der jede Anfrage nach einer Toilette abschmettert“, so der Bezirksbürgermeister Klaus Persch. Die SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung III stellte erstmalig am 21.02.2013 einen Antrag, um den Besuchern der historischen Gartenstadt Margarethenhöhe den Zugang zu einer dort vorhandenen öffentlichen Toilettenanlage zu ermöglichen. Der Fraktionssprecher der SPD, Günther Schröder, kennt sich als Anwohner der Margarethenhöhe besonders  gut aus: „Nach wie vor ist die Gartenstadt ein beliebtes Ausflugsziel für Touristen. Am 20.07.2015 wurde eine Einladung des Bezirksbürgermeisters und deren Stellvertreter, Frau Eisenmenger GRÜNE, Vorsitzende der Bezirksfraktionen sowie Fachleute der EVB (Marktbetreiber) und EMG-Touristik verschickt. Es sollte ein neuerlicher Versuch für eine Lösung herbeigeführt werden. Für die Nutzung der Toilettenanlage fallen jährlich ca. 1.200,00 € an. Wenn der Rat weiterhin eine Finanzierung der laufenden Kosten ablehnt, dann muss nach privaten Sponsoren gesucht werden. Ich halte es für paradox, dass Bewohner der Margarethenhöhe in ihren Vorgärten, Schilder aufstellen müssen: Bitte benutzen sie die Örtlichkeiten auf dem Marktplatz.“
Die Essen Wester Sozialdemokraten Klaus Persch und Günther Schröder setzen sich dafür ein, dass Sponsoren gefunden werden oder die Essener Marketing Gesellschaft die letztendlich kleine Summe von 1.200 € zuschießt. Das touristische Vorzeigeobjekt Gartenstadt braucht unbedingt eine kreative Lösung.