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SPD-Fraktion: Essen braucht eine Wohnbaustrategie

SPD-Fraktion: Essen braucht eine Wohnbaustrategie

Günstiger Wohnraum in Essen wird knapper und führt zum Anstieg der Mieten / SPD-Fraktion holt alle Wohnungsgesellschaften an einen Tisch

Essen. Günstiger Wohnraum in der Stadt wird zusehends zur Mangelware. Das Bevölkerungswachstum sorgt für eine Verknappung des einfachen und günstigen Wohnungsangebots und lässt die Mieten steigen.

„Die Mieten für günstige Wohnungen steigen an. Die Knappheit des Wohnungsangebots in der Stadt wird deutlich spürbar. Wir brauchen dringend bezahlbaren Wohnraum für jedermann und überall im Stadtgebiet“, erklärt SPD-Fraktionsvorsitzender Rainer Marschan.

Die SPD-Fraktion im Rat der Stadt Essen hat daher alle in der Stadt tätigen Wohnungsgesellschaften für Anfang Mai zu einem Dialog eingeladen, um eine langfristige Strategie zum Ausbau des Wohnbaus in der Stadt zu entwickeln. An dem Gespräch werden auch die Essener SPD-Bundestagsabgeordnete Petra Hinz und der SPD-Landtagsabgeordnete Dieter Hilser teilnehmen.

„Insbesondere die Schaffung von öffentlich gefördertem Wohnraum und die Nachverdichtung in bestehenden Quartieren müssen ausgeweitet werden, um das Angebot an bezahlbaren und modernen Wohnungen für untere Einkommen zu verbessern. Ohne die Akteure der Wohnungswirtschaft wird das aber nicht funktionieren“, meint SPD-Ratsherr Thomas Rotter, Vorsitzender des Ausschusses für Stadtentwicklung und Stadtplanung und des Aufsichtsrates der Allbau AG.

Ziel der SPD-Fraktion werde es daher sein, mit allen Beteiligten eine wirkungsvolle Wohnbaustrategie für Essen auf die Beine zu stellen, so Thomas Rotter weiter.

 

Verantwortlich:           Roman Brüx

Fraktionsgeschäftsführer                    Essen, 22. April 2016