Die Margarethenhöhe

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Von Metzendorf 1909 erdacht, gezeichnet und erbaut. Die damals einzige Verbindung von Holsterhausen zur Margarethenhöhe führt über die 1909 / 1910 erbaute Brücke. In frühgeschichtlicher Zeit war das Gebiet der jetzigen Margarethenhöhe meist mit Eichenwald bedeckt.Es war sicher eine Sternstunde, als sich Margarethe Krupp dazu entschloß, dieser Siedlung durch ihre großzügige Stiftung zum Start und zum Wohlergehen zu verhelfen. Und es war ebenso bedeutend, dass in Georg Metzendorf ein Baumeister gefunden wurde, der mit seinem Talent und seiner Energie die Margarethenhöhe zu einem großen Wurf machte.Bei allem Einsatz und Streben der Firma Krupp verlor sie die Wünsche und Nöte der Menschen, die bei ihnen arbeiteten, nicht aus dem Blick. Ihre sozialen Leistungen haben Industriegeschichte geschrieben. Für Margarethe Krupp, die Witwe Friedrich Alfreds, wurde diese Fürsorge zum Lebensinhalt: Aus Anlaß der Vermählung ihrer Tochter Bertha mit Gustav von Bohlen und Halbach errichtete sie 1906 die Margarethe Krupp Stiftung. Sie hat mit der Margarethenhöhe ein Denkmal hinterlassen – und das in zweierlei hinsicht: Als große soziale Tat und als ebenso wegweisende architektonische Leistung ihres Baumeisters Georg Metzendorf.